Suedafrika 2013 - Cradle of Humankind - Pretoria

20:41

Ende Oktober ging unsere lange geplante Urlaubsreise für 2 Wochen durch den Norden von Südafrika. Wir haben versucht, die Natur- und Tierwelt zu erkunden und einen Einblick in die Kultur und Geschichte des Landes zu erhalten. Es ging durch Botanische Gärten, Nationalparks und Cultural Villages.



Johannisburg - Pretoria - Tzaneen - Olifants im Krüger National Park - Hazyview - Swazyland - St. Lucia - Durban - Johannisburg



Jahrezeit: Frühling,

Zeitverschiebung: bei Ankunft keine, sehr angenehm, vor allem bei Reisen mit Kindern; bei Abreise 1 Stunde durch die Umstellung auf Winterzeit

Art der Reise: Individuell gebuchte Reise (kein Pauschal- bzw. Reisebüro-Angebot)

Unser Reiseführer:  Lonely Planet - Südafrika, Lesotho und Swaziland (Auflage 2013)

Tag 1
Ankunft in Johannesburg, Übnernachtung in Pretoria

Nach einem ca. 11-stündigen Nachtflug landeten wir 8:40 Uhr in Johannisburg. Nachdem wir diesmal alle unsere Gepäckstücke vom Fließband abholen konnten, ging es als erstes zur Mietwagenfirma.

Der Schreck war groß, als wir das Auto sahen......das Lenkrad war auf der rechten Seite! Südafrika hat Linksverkehr, aufgrund seiner britischen Einwanderer.
Nach der fast schlaflosen Nacht im Flugzeug kurvten wir, ziemlich unsicher und  mit Schweißperlen auf der Stirn, auf der stark befahrenen Highway von Johannisburg herum.



Unser erstes Ziel war die 'Cradle of Humankind', die Wiege der Menschheit, Unesco-Weltkulturerbe und eine der wichtigsten paläontologischen Fundstätten der Erde.
Obwohl wir den Lonely Planet-Reiseführer für Individual-Reisende und ein eigenes Navi dabei hatten, war es unheimlich schwierig, diesen Ort zu finden.

 Unser kleiner Sohn war beeindruckt von dem Raum voller Gerippe und Schädel.....



Abwärts ging es mit Führung durch die Starkfontein Caves, einer Tropfsteinhöhle, in der man gut zu Fuß sein sollte. Auch das Kriechen durch enge Gänge ist erforderlich.



Der afrikanische Guide war ein lustiger Typ und hatte für eventuelle Notfälle einen Erste-Hilfe-Rucksack dabei. Lustig hüpfend sprang er vor uns her und man hatte das Gefühl, er mag seinen Job.



Unsere erste Nacht verbrachten wir im Grosvenor Gardens in Pretoria, einer Appartement-Unterkunft



Wir hatten ein viel zu großes (für eine Nacht!), aber sehr schönes Appartement mit 2 Schlafzimmern und einer voll ausgestatteten Küche 
Von unserem Schlafzimmer fiel unser Blick auf die unzähligen Jacaranda-Bäume von Pretoria


Die zweite Überrraschunng gab es bei den Steckdosen. In Südafrika gibt es noch mal andere Steckdosen, als in Amerika.
Sie hat drei Löcher und ein europäischer Stecker passt da überhaupt nicht rein.



Der Hotelboy hätte uns einen Adapter ausgeliehen. Da wir noch 14 Tage vor uns hatten, sind wir selbst  schnell zum Einkaufscenter geeilt.


Im Dunkeln sollte man sich auf keinem Fall mehr zu Fuß durch die Stadt begeben!!!!

Abendessen konnten wir, auf Empfehlung des Hotels, im 100 m entfernten  Restaurant 'Dros' in einem herrlichen tropischen Park. Dort gab es auch das Frühstück für den nächsten Morgen, da wir auf Selbstversorgung noch nicht eingestellt waren.


Der Park daneben war nur ein Vorgeschmack auf den Botanischen Garten, den wir kurz danach aufsuchten. Dazu das nächste Mal mehr.


You Might Also Like

3 Kommentare

  1. Ohje, das wäre ja mein Alptraum, was das Autofahren betrifft! ;-) Ich glaube, da würde ich dann wohl nicht selbst Auto fahren. ;-) Aber ich wollte gerade sagen - habt ihr da in Sachen Kriminalität keine schlechten Erfahrungen gemacht?

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wir hatten Glück, es ist nichts passiert, aber ich hatte immer ein wenig Angst, wenn wir abends unterwegs waren. Meistens waren wir aber in der Natur und nur zwei Mal in großen Städten, in Pretoria und Durban.

      LG Sigrun

      Löschen
    2. Sonst klingt es sehr interessant, aber es ist sooo weit weg! ;-)
      Mir ist das überhaupt erst im Bewusstsein, seit dieser behinderte Sportler seine Freundin erschossen hatte ...
      Aber andererseits leben solche Leute in ganz anderen Dimensionen - mit so viel Reichtum lebt es sich auch hier gefährlich. ;-) Besonders, wenn das offen zur Schau gestellt wird ...
      Die Jacaranda-Bäume hätte ich schon gern auch einmal in natura gesehen ...

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen

Über eure Kommentare freue ich mich sehr. Vielen Dank!

Popular Posts

Like us on Facebook

Flickr Images

Subscribe